Dass sich Mikroplastik mittlerweile in unseren Ozeanen, Böden und sogar in Lebensmitteln befindet, ist bekannt. Doch viele Menschen sind überrascht, wenn sie hören: Auch im Leitungswasser wurden bereits Mikroplastik-Partikel nachgewiesen.
Studien aus verschiedenen Ländern zeigen, dass besonders Oberflächenwasser – also Flüsse, Seen und Talsperren – zunehmend mit winzigen Plastikpartikeln belastet ist. Da viele Wasserwerke genau aus diesen Quellen schöpfen, kann auch unser Trinkwasser betroffen sein.
Zwar gibt es in Deutschland hohe Grenzwerte für viele Schadstoffe – aber für Mikroplastik existieren bisher keine gesetzlichen Grenzwerte. Auch ein flächendeckendes Messsystem fehlt.
Was viele nicht wissen: Normale Haushaltsfilter entfernen Mikroplastik oft nur unzureichend.
Wer sicher sein will, greift deshalb zu speziellen Filtersystemen mit Aktivkohle, Keramik oder feinen Membranen, die auch kleinste Partikel aus dem Wasser holen können.
Fazit: Mikroplastik im Trinkwasser ist zwar unsichtbar – aber kein reines Randthema mehr.
Je nach Region und Wasserquelle kann ein passender Filter hier echten Mehrwert bieten.
